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27.02.2008 - Martin Galle (www.Omaha-Beach.Org)

Es ist traurig zu sehen, daß immer noch mit Erkennungsmarken gehandelt wird. Ganz egal ob es um deutsche oder die Marken von alliierten Soldaten geht.

Irgendwo sind immer noch Menschen die sich über einen Hinweis über den Verbleib von einem Angehörigen freuen würden.

Ich sammle jedes Jahr als Reservist in Uniform für den Voksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge. Es ist immer wieder bedrückend wenn man - und nicht nur von den älteren Menschen - erzählt bekommt, daß Großonkel, Opa, Vater, Ehmann, Bruder, ... immer noch vermisst werden und man keinen richtigen Ort zum Trauern hat.

!! STOPP DEM HANDEL MIT ERKENNUNGSMARKEN !!

Martin Galle
www.Omaha-Beach.Org

15.02.2008 - Dieter Beister
Hallo,
warum bietet Ihr Auskünfte aus der Vermisstendatenbank an, die Ihr dann bei Anfrage nicht beantwortet? Wer Spenden erbittet, sollte auch eine Leistung einhalten.
Gruß
D. Beister
ANMERKUNG:
Sehr geehrter Herr Beister,
wie Ihnen bereits schon mitgeteilt, waren in der letzten Zeit andere Arbeiten vorrangig wie z.B. Neugestaltung der Webseite, Organisieren von Such und Bergungsfahrten sowie technische Realisierung der Vermisstendatenbank bzw dessen Kapazitätserweiterung . Desweiteren treffen täglich Suchanfragen per Mail und Post ein die auch bearbeitet werden wollen. Da wir die Arbeit in der ohne hin schon knappen Freizeit erledigen, müssen Prioritäten gesetzt werden. Bei täglich fast 20 Anfragen ist leider eine Person nicht in der Lage alles zeitnah zu bewältigen. Die Auskunft aus der Vermisstendatenbank enthält in der Regel nicht nur die Kopie aus der Vermisstenenbildliste, sondern darüber hinaus weitergehende Informationen (falls vorhanden Kriegsgefangenenlisten, Einheiten, Karten, werden geprüft usw). Somit ist der Zeitaufwand pro Anfrage teileweise mit mehr als 1 Stunde anzusetzen.

04.02.2008 - Frank Geißler
Mein Respekt zur Arbeit des Vereins. Die Geschichten meiner Großeltern und Eltern über den Krieg werde ich mein Leben lang in mir tragen. Großmutter zeigte mir in ihrem ehemaligen schlesischen Heimatdorf den Ort eines Massengrabes von deutschen Soldaten und Dorfbewohnern, die bei der Besetzung des Dorfes erschossen wurden. Wald wächst nun über dem Grab. Vergessene Schiksale, die nicht vergessen werden dürfen. Keiner kennt mehr dieses Grab, die Alten die überlebten, sind alle tot.
Auch Großmutter. Nun bin ich wahrscheinlich der Einzigste, der den Ort des Grabes kennt.
Wenn ich zur Zeit des Krieges gelebt hätte, die Wahrscheinlichkeit dass ich irgendwo gefallen und verscharrt in jungen Jahren liegen würde, wäre groß.
Wenn ich wissen würde, ich würde selbst nach über sechzig Jahren noch würdevoll bestattet, würde mir das Gefühl geben, unter den Millionen Toten nicht vergessen zu werden.Ich wäre dankbar.

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