Bergung in Kolomyja |
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Der Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster und Gefallener e.V. (VKSVG) war vom 11. – 25. April 2009 in Kolomyja (dt. Kolomea ), Galizien und konnte 40 Gefallene, darunter acht ungar. Soldaten, bergen. |
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Für die neun Mitglieder ging es mit dem Flugzeug von Berlin über Riga nach Kiew und von dort, aufgrund eines von der Fluggesellschaft kurzfristig stornierten Inlandfluges, mit dem Auto in 12 Stunden anstrengender Fahrt (720 km) nach Kolomyja in Galizien (ca. 50 km süd-östlich Stanislau). Ziel der Mitglieder war es eine Grabanlage mit 350 Wehrmachtsangehörigen zu bergen, welche trotzt zahlreicher Grabungen an den verschiedensten Stellen nicht gefunden werden konnte. In der ersten Woche konnten lediglich die sterblichen Überreste eines angeblichen Hauptmanns der Gebirgsjäger geborgen werden. Nach einer Woche mühevollen graben durch schwere Erde und Lehm - was den Mitgliedern noch höheren Respekt gegenüber den damaligen kämpfenden Truppen abgewann -, kamen am 21. April die ersten Gebeine zum Vorschein. Es konnte eine Grablage geortet werden, wo nach Zeitzeugenaussage etwa 20 Gefallene ruhen sollen. An diesem Tag wurden 11 Gefallene geborgen und 7 Erkennungsmarken, wovon aber leider nur noch 5 lesbar waren. Der nächste Tag begann hoffnungsvoll, als der Grundstücksbesitzer ohne ersichtlichen Grund das Interesse verlor und uns das Graben verweigerte. Nichtsdestotrotz ging es weiter in einen anderen Ort mit einer Grablage von 7 Panzersoldaten. Aber auch hier erhielten wir keine Erlaubnis der Grundstücksbesitzerin. Nur die unverschämte Forderung von 5000 US-Dollar pro Gefallenen, da es ja „ihre Toten“ seien. Alle Bemühungen u.a. auch durch den Bürgermeister verliefen erfolglos. Der Bürgermeister versicherte uns noch, dass es für die Frau schwerwiegende Folgen in dem Ort hätte. |
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Folgende Erkennungsmarken konnten bei der Bergungsfahrt gefunden werden: |
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Für 2010 plant der VKSVG erneut eine Bergungsfahrt nach Kolomyja und Bortniki. Hier soll u.a. die Suche nach der Grablage mit etwa 350 Gefallenen, sowie nach zahlreichen weiteren Gräbern fortgesetzt werden. Ebenso sucht ein Vereinsmitglied nach dem Grab seines Urgroßonkels in dem Gebiet. |
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11 Kommentare
04.10.2011
13:58
jnvpsv
03.10.2011
15:48
nouynb
25.09.2011
19:39
qswckdxknm
24.09.2011
19:33
thygfew
23.09.2011
17:47
kwyjpezeepi
23.09.2011
09:43
nbadaos
22.09.2011
10:05
Dahrann
20.09.2011
19:37
ztxsicrnaqc
20.09.2011
16:05
klfcovodx
20.09.2011
03:08
Micheal
19.09.2011
08:38
Gloriana
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