Drei geplünderte Gräber gefunden |
||
Ende Juli 2008 erhielt der VKSVG von Sondengängern einen anonymen Hinweis, dass sie auf die Überreste von Kriegstoten gestoßen sind. Dabei handelte es sich nach Angaben der Finder um drei Einzelgrablagen im Großraum Märkisch Buchholz. |
||
Nach der Genehmigung durch die zuständigen Behörden erfolgte Mitte September dann die Bergung der Toten. Bereits nach wenigen Minuten des Suchens, stießen die Vereinsmitglieder auf die sterblichen Überreste eines Wehrmachtssoldaten, welcher bei den Kämpfen im Halber-Kessel gefallen war. Schnell war klar, dass die Grablage bereits vor längerer Zeit geöffnet und geplündert wurde. „An der Lage bzw. dem Durcheinander der Gebeine, welche zum Vorschein kamen, war eindeutig ersichtlich, dass das „Schützenloch“ schon mal vor längerer Zeit geöffnet worden war“, so Ingo Wenzeck, Vorstandsmitglied und Grabungsleiter. |
|
|
Vorstand Wenzeck erklärt weiter, dass „auch an der zweiten Grablage für die Vereinsmitglieder sehr schnell feststand, dass das Grab in der Vergangenheit bereits geöffnet und geplündert wurde“.Nicht viel besser sah es an der Dritten und letzten Grablage aus: Geplündert! Neben Uniformknöpfen und Verbandspäckchen konnten hier die Reste eines Schulterstücks gefunden werden, welche den Toten als Hauptmann zu erkennen gaben. Beim Absuchen der Umgebung nach der Erkennungsmarke oder evtl. weiteren Toten stellten die Vereinsmitglieder im Sandboden eine noch scharfe Werfergranate fest, woraufhin die zuständige Polizeidienststelle informiert wurde. |
|
|
(C) 2009 by VKSVG e.V.- Alle Rechte vorbehalten |
||