Vor kurzem erging an uns die Information, dass in einem Waldstück 5 gefallene Soldaten liegen sollten. Unser Team begab sich vor Ort und stellte fest, dass die Grablage bereits teilweise geöffnet war. Somit war Gefahr im Verzug und unsere Mitglieder begannen sofort mit der Bergung. Dabei stellte sich heraus, dass es sich hier um ein Massengrab mit weit mehr Gefallenen handelte. Das Bild, das sich unseren Mitgliedern bot, war kreuz und quer, teilweise übereinander liegende Gebeine. Die Todesursachen der Gefallenen war vielseitig mancher starb durch Kopfschuss andere wurden mit schwerem Gerät überrollt. Es konnten einige Erkennungsmarken, Eheringe und sonstige Gegenstände gesichert werden die der Identifizierung der Gefallenen dienlich sind. Des Weiteren wurde auch ein hoch dekorierter Regimentskommandeur geborgen, dessen Grab sich bereits auf einem Soldatenfriedhof in Deutschland befindet. Die Ermittlungen zur Klärung wer dann in diesem Grab liegt sind bereits angelaufen. Dank des unentgeltlich zur Verfügung gestellten Baggers der Firma Klaus Welke aus Sperrenberg konnten die Arbeiten abgeschlossen und am Ende 47 Soldaten geborgen werden, welche nun eine würdige Ruhestätte erhalten.
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